Krško

Eine mittelalterliche Stadt, eingebettet zwischen grünen Wäldern und Weinbergen – voller Energie.


Krško, eine spätmittelalterliche Stadt am rechten Ufer der Sava, hat sich in der Moderne durch das Wachstum der Industrie und später der Energiewirtschaft auch auf deren linkes Ufer ausgedehnt. Einst eines der Zentren der protestantischen Bewegung und die letzte Wirkungsstätte von Janez Vajkard Valvasor, entwickelte sich die Stadt im 19. Jahrhundert zu einem lebendigen Mittelpunkt. Durch die herrschaftlichen Häuser bedeutender Bürger erhielt sie ein moderneres Antlitz, das bis heute bewahrt geblieben ist. Zudem ist Krško der Schauplatz einer reichen Palette an Kultur- und Kulinarik-Events, die das ganze Jahr über zum Genießen einladen.

Krško

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Was gibt es in dieser Stadt zu sehen?

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Stadtmuseum Krško

Das Stadtmuseum Krško wird als Abteilung des Kulturzentrums Kulturni dom Krško geführt. Es befindet sich in einem sorgfältig restaurierten Komplex aus drei Bürgerhäusern. Zusammen mit der Pfarrkirche des heiligen Johannes des Evangelisten, der ehemaligen Heilig-Geist-Kirche und dem Gebäude der Bürgerschule bildet dieser Komplex das architektonisch wertvollste Carré des Stadtkerns, das 1993 zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Besucher erfahren hier Wissenswertes über die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung sowie über bedeutende Persönlichkeiten, die diesen Raum geprägt haben. Zum Museumskomplex gehören auch das Mencinger-Haus (Mencingerjeva hiša) mit seinen Renaissance-Fresken und das Hočevar-Mausoleum, das zu den herausragendsten Bauwerken dieser Art in Slowenien zählt.

Galerie Krško

Die Galerie Krško, eine der drei Museumseinheiten des Kulturzentrums Kulturni dom Krško, ist in der entweihten Heilig-Geist-Kirche untergebracht. Diese wurde in den 1770er-wegen Jahren von der Familie Auersperg nach den Plänen aus dem Kreis des Grazer Architekten Johann Fuchs erbaut. Seit 1966 wird der Raum als Galerie Krško genutzt. Im letzten Jahrzehnt zeigt sie vor allem eigens für diese Räumlichkeiten konzipierte Kunstausstellungen, die einen spannenden Dialog zwischen bildender Kunst und Architektur herstellen.

Stadtpark

Der Stadtpark befindet sich auf einem Teil des ehemaligen Kapuzinergartens und des einstigen Stadtfriedhofs. Die frühere Friedhofskirche zum Heiligen Kreuz dient heute unter dem Namen Dvorana v parku (Saal im Park) als stimmungsvoller Veranstaltungsort. Im Park befinden sich das Hočevar-Mausoleum, die Valvasor-Bibliothek mit dem Kapuzinerkloster und der Kapuzinerbibliothek, der Hain der verdienten Bürger (Gaj zaslužnih občanov) sowie das Denkmal für den Volksbefreiungskampf (NOB) und die Exilierten.

Die Valvasor-Bibliothek Krško

Die Valvasor-Bibliothek Krško je eine wahre Schatzkammer des Wissens und des Kulturerbes. Ein Besuch bietet eine unschätzbare Gelegenheit, die slowenische Geschichte, Literatur und Kunst zu erforschen. Im Jahr 2022 erstrahlte die Bibliothek in einem völlig neuen Glanz und begeistert seither Besucher wie Fachwelt mit einer bewundernswerten Architektur, die moderne Trends harmonisch mit traditionellen Elementen verbindet. Im Jahr 2023 schaffte es die Bibliothek unter die vier Finalisten für die prestigeträchtige internationale Auszeichnung „Schnittstelle/Öffentliche Bibliothek des Jahres“ (Public Library of the Year Award), die jährlich von der Internationalen Föderation der Bibliotheksverbände (IFLA) an die besten neuen öffentlichen Bibliotheken weltweit verliehen wird. In der Valvasor-Bibliothek ist zudem eine einzigartige Sondersammlung zum Thema Speedway zu sehen.

Die Kapuzinerbibliothek

Die Kapuzinerbibliothek ist eine reichhaltige Klosterbibliothek, die seit Jahrhunderten im Obergeschoss des Klostergebäudes aus dem Jahr 1640 untergebracht ist. Die Büchersammlung umfasst rund 1.500 Bände, darunter außergewöhnliche Werke wie das Calepinus-Lexikon aus dem Jahr 1502, eine lateinische Bibel aus Lyon (Biblia cum summariorum, 1514) und die Predigten von Janez Svetokriški (Johannes von Kreuz) in slowenischer Sprache. Die Bibliothek spiegelt die reiche Wirkungsgeschichte der Kapuziner wider und umfasst theologische, philosophische, medizinische sowie juristische Werke.

Das Hočevar-Mausoleum

Das Hočevar-Mausoleum ist ein im neugotischen Stil errichtetes Kulturdenkmal, das im Jahr 1890 fertiggestellt wurde. Es zeichnet sich durch außergewöhnlich reiche und hochwertige architektonische Elemente sowie eine enorme Liebe zum Detail im Innen- und Außenbereich aus. Hier fanden die Eheleute Hočevar, große Wohltäter und Mäzene von Krško, ihre letzte Ruhestätte. Das Mausoleum ist harmonisch in den Stadtpark, im südwestlichen Teil des ehemaligen Stadtfriedhofs, eingebettet.

Burg Rajhenburg

Von einem sechzig Meter hohen Felsvorsprung über dem Zusammenfluss des Baches Brestanica und der Sava bewacht die Burg Rajhenburg seit Jahrhunderten die umliegende Landschaft. Das Gebäude und das dazugehörige Anwesen wurden über Jahrhunderte hinweg von Ministerialen und Rittern verwaltet, die nach der Burg benannt wurden – den Reichenburgern. Nach deren Aussterben fügten ihre Nachfolger im 17. und 18. Jahrhundert dem Gebäude modernere Elemente hinzu und verliehen ihm nach und nach das Aussehen, das wir heute bewundern. Im Jahr 1881 wurde Rajhenburg von Trappistenmönchen gekauft und in ein Kloster umgewandelt, das bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs bestand. Heute dient die Burg hauptsächlich musealen und kulturellen Zwecken. Sie beherbergt zudem das Spitzenrestaurant A3, das im Guide Michelin gelistet ist, sowie eine erlesene Sektgrotte (Peninoteka).

Das Bohor-Gebirge

Im Bohor-Gebirge finden Sie Spuren und Relikte des urzeitlichen Pannonischen Meeres sowie mächtige, weitläufige Wälder, die seit jeher zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Unterschlupf bieten. In den engen, steilen Tälern formen die Bäche ein wahres Naturwunder – malerische Wasserfälle. Die Hochebene des Veliki Javornik und des Koprivnik ist die Heimat des Frühlings-Adonisröschens (navadna jarica). Bohor ist der einzige Standort dieser goldgelben Blume in ganz Slowenien.

Die Ajdovska-Höhle (Ajdovska jama)

Im östlichen Teil des Hügellandes von Krško liegt seit Jahrtausenden ein kleines, verborgenes Heiligtum, in dem die damaligen Bewohner nahe ihren Verstorbenen nach Antworten über den Ursprung, den Sinn und den Zweck ihres Daseins suchten. Dieses Heiligtum ist den Einheimischen seit jeher als Ajdovska jama bei Nemška vas (auch Kartuševa jama) bekannt und zählt zu den ältesten archäologischen Fundstätten Sloweniens. Da die Höhle zudem ein wichtiges Sommerquartier für gefährdete Fledermausarten ist, ist sie für Besucher nicht uneingeschränkt zugänglich.


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